Zimmerbrand in Ahlden

Während viele Feuerwehren des Landkreises in Sachen Sturmschäden
unterwegs waren, wurden die Ortswehren Ahlden, Eilte und Grethem-Büchten am Abend des 5. Januar zu einem Zimmerbrand in Ahlden gerufen. Ein offenbar zu trockener Weihnachtsbaum hatte Feuer gefangen und brannte binnen Sekunden lichterloh. Die Bewohner des Hauses unternahmen zunächst noch eigene Löschversuche, ließen aber wegen der starken Flammen dann doch
schnell davon ab und riefen die Feuerwehr.
Unter Atemschutz konnte der Brand in dem Wohnzimmer des Hauses sehr schnell gelöscht werden. Jedoch war das Feuer bereits unter die Deckenvertäfelung vorgedrungen, so dass dort immer wieder Glutnester aufflammten. Hier kam die Wärmebildkamera zum Einsatz, die erst vor kurzem in der Samtgemeinde Ahlden angeschafft wurde. Mit dieser nun schnell verfügbaren Technik konnten die Glutnester sehr schnell lokalisiert und bekämpft werden. Hierzu musste die gesamte Deckenvertäfelung im betreffenden Raum entfernt werden.
Das ältere Bewohnerehepaar wurde vorsorglich zur Beobachtung ins
Krankenhaus gebracht. Die drei Ortswehren waren mit insgesamt mit 35 Feuerwehrleuten vor Ort, einschließlich Gemeindebrandmeister, Stellvertreter und Brandschutzprüfer, sowie die Johanniter Unfallhilfe.